„The task determins the muscle activation pattern“

Wenn wir Karate-Techniken verbessern wollen, geht es nicht um die Frage, welches Karate nun das beste sei (weil es möglicherweise die funktionalsten Muster abruft). Oder bei welchem Trainer wir jetzt trainieren/ von welchem Lehrer wir lernen sollen.

Um es mit Feldenkrais zu sagen: „Ein jeder handelt nach dem Bild, das er von sich macht.“ Die Frage ist also: Was will ich erreichen? Wie will ich mich bewegen? Was für eine Art von Karate will ich machen?

Das formalisierte Karate eines Verbandes ist dafür zu festgelegt, zu vereinheitlicht. In den Köpfen seiner Aktuere geben sich leistungsorientiertes und kraftbasiertes Draufdreschen („the task“) die Klinke in die Hand. Die kommunizierten Inhalte jener Köpfe erzeugen die Trainingsrealität („muscle activation pattern“). Daher rühren die Probleme vieler Karateka nach 30, 40 Jahren. Die, die es „überlebt“ haben, machen (nachvollziehbarerweise) doch genau so weiter, denn es hat sich bewährt.

Nichts bewährt sich, wenn es nicht ständig optimiert wird.