Shushukan Budo Movement-Training

Elemente des Shushukan Budo Movement-Trainings

  • achtsame Bewegung und Entspannung
  • Primal Movement und die Bewegungsketten des menschlichen Körpers
  • Körperarbeit und Funktionale Integration
  • Atemtechniken
  • Ki- bzw. Qi-Techniken
  • Outdoor-Training
  • Barfuß-Coaching
  • Sturzprofilaxe
  • Kreisdynamik und meditative Bewegung
  • Selbstverteidigung und Selbstbestimmung
  • Shiatsu
  • Selbstpflege und Selbstliebe

 

Bewegung ist Leben. Leben ist ein Prozess.
Verbessere die Qualität des Prozesses und
du verbesserst die Qualität des Lebens selbst.

Moshé Feldenkrais

In der Vermittlung und dem Unterricht von Bewegung sieht sich das Shushukan Budo dem o.g. Grundsatz verpflichtet. Bewegung zu verbessern und daraus Lebensqualität zu gewinnen bedeutet weitaus mehr, als z.B. Sport zu treiben. Es bedeutet, eine lebenslange Partnerschaft mit dem eigenen Körper zu pflegen. Authentisch und gesund zu sein baut auf Selbstakzeptanz und der Freude an Bewegung auf.

Körperliche Betätigung ist jedoch mit freudloser Anstrengung korreliert. Sie wird als notwendiges Übel gegen Bluthochdruck, Übergewicht usw. in Kauf genommen. Freude an Bewegung wird oft in die Domäne der Kindheit entrückt, wo sie eine schöne Erinnerung darstellt und so keinesfalls mit der Arbeitswelt kollidieren kann. Daraus folgt, daß eine bewegte Lebensweise nicht als Grundlage für erfolgreiches Handeln gilt. Erwachsensein ist also entweder unbewegt oder von ungeliebter Anstrengung geprägt, „Sport“ ist dann „Mord“.

If you enjoy moving, you’ll move more. If you don’t, you won’t.

Perry Nickelston, Stop Chaising Pain

Die daraus zwangsläufig resultierende Auffassung, mit dem Alter müsse man an Beweglichkeit (und damit auch die Freude an Bewegung) verlieren, ist nachweislich falsch. Dennoch hält sie sich hartnäckig in den Köpfen. Wenn bspw. Sport mit Höchstleistung assoziiert wird, wie es professionelle Athleten vorleben, oder Yoga-Lehrerinnen und -Lehrer ihre Beine verschränken, als sei das nichts, sehen weniger bewegte Menschen nur diese für sie selbst unerreichbaren Dinge, nicht aber den stetigen und hingebungsvollen Weg dorthin. In der Folge lässt man es ganz sein, wenn sich in der ersten Yoga-Stunde trotz Premium-Mitgliedschaft nicht umgehend eine messbare Verbesserung der eigenen Leistung einstellt.

Sometimes the best corrective exercises is to change your lifestyle.

Perry Nickelston, Stop Chaising Pain

Der Versuch, die Beine im Yoga zu verschränken, führt ohne ausreichende Praxis in der Regel zu Schmerzen. Schmerzen sind für viele Menschen der Beweis dafür, daß Bewegung nichts Vergnügliches sein kann. Dabei vergessen sie, daß Schmerz ein Symptom ist. Er ist der Versuch unseres Körpers ist, sich mitzuteilen. Je stärker der Schmerz, desto lauter ist der Hilfeschrei unseres Körpers nach Veränderung, Umdenken und vor allem Selbstpflege. Im Fitnesstudio versuchen wir dagegen eher die Ansprüche anderer an uns zu pflegen — wenn wir denn tatsächlich dort hin gehen.

Your body is not an ornament. It’s the vehicle to your dreams.

Taryn Brumfitt

Was ist zu tun?

Die Antwort: Movement-Training! Und das bedeutet kein Sport, keine Leistung, keine Anstrengung, keine „Schönsein durch Schlanksein“ usw. Es bedeutet Bewegung, die den Körper organisch gebraucht, wodurch sich zu bewegen weniger anstrengend und somit freudvoll wird.

Sich nicht schmerzfrei bewegen zu können, ist noch keine Krankheit. Daher gibt es keine Pille dagegen. Also sind wir angehalten, die Verantwortung für unsere Bewegung selbst zu übernehmen.

Der Schlüssel dazu liegt zum einen im richtigen Gebrauch unseres Körpers im Kontext von alltäglichen Bewegungen und dem damit verbundenen Verständnis, wie Kraft und Stabilität zustande kommen. Im Vordergund stehen dabei die Bewegungsmuster, die wir erlernt haben, als wir uns vom Liegen zum Greifen, vom Krabbeln zum Laufen, vom Boden zum Stand fortentwickelt haben. Zum anderen liegt er in der Akzeptanz des eigenen Körpers und der Erkenntnis, daß Bewegung ein Prozess ist. Diesen Prozess steuern zu lernen, ist das Ziel des Shushukan Budo Movement-Trainings.

Was ich anstrebe, sind nicht bewegliche Körper sondern bewegliche Gehirne. Was ich anstrebe ist, jeder Person ihre menschlichen Würde wiederzugeben.

 Moshé Feldenkrais

Für Wen?

(Kampf-) Sportler, Tänzer oder Menschen, die selbst mit Bewegung arbeiten, können ebenso von einem Movement-Training profitieren, wie Menschen mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates. Vor allem aber wollen wir diejenigen erreichen, die dauerhaft etwas für sich tun und selbstbestimmt leben möchten, sich aber nicht mit den kurzlebigen Fitnesstrends identifizieren können und wollen.

Dazu gehören auch diejenigen, die sich dem multimedial vermittelten Schönheitsideal weißer, junger und dünner Menschen hilflos ausgeliefert sehen, eben weil sie nicht (mehr) jung sind, nicht weiß sind oder noch nie schlank waren. D.h. auch, daß Shushukan Budo Movement-Training in jedem Alter, für jeden Körper und jedes Geschlecht das Richtige ist.

Bewegung ist eine – wenn nicht DIE – Ressource für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unser Glück. Sich bewegen zu können ermöglicht uns mehr als nur Fitness. Unser Körper kann das tun, wofür er geschaffen wurde. Auf diese Weise den Zugang zum eigenen Körper zu finden bedeutet den bewußten Zugang zu einem authentischen Selbst durch Selbstakzeptanz, Selbstliebe und Selbstbewusstsein.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und holen Sie sich die Kontrolle über ihren Körper und Ihr Leben zurück.

 

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