Karate-Do Seminarserie „#einfachKarate“ in 2017 und 2018

Liebe Freunde des Shushukan,

die Planung für 2018 ist angelaufen. Das bedeutet auch, daß für die zweite Jahreshälfte 2017 noch einige (neue) Termine anstehen, die noch nicht veröffentlicht sind oder gerade erst veröffentlicht wurden.

Solche Themen werden so schnell nicht wieder auf einem Karate-Seminar angeboten. Meine Seminare sind offen für Karateka aller Stilrichtungen sowie alle (!) Budōka.

Dazu gehören auch die Termine und Themen der Karate-Do Seminarserie oder „einfachKarate“. Ich habe dabei auf euch gehört und vieles berücksichtigt, was euch inhaltlich am Herzen liegt. Allerdings zeigen Rückfragen, daß wohl nicht alle E-Mails gelesen wurden.

Daher hier nochmals die Aufstellung der kommenden Themen in 2017:


17. Juni – „Karate ist eins – mit und ohne Waffen“

Es wird eine Einführung in das Waffentraining stattfinden. Welche Waffen? Alle!

Bzw. das, was an Waffen am Seminartag vor Ort sein wird. Ich stelle mein gesamtes Kontingent an Bokken, Bo, Jo, Sai, Tonfa und Nunchaku-Ersatz zur Verfügung. Natürlich können und sollen eigene Waffen mitgebracht werden. Wir schauen uns die Handhabung, Grundtechniken und Kata mit diesen Waffen an.

Karate mag zwar „leere Hand“ bedeuten, ist aber ohne die Kenntnis wenigstens einer bzw. die Spezialisierung auf eine Waffe weniger effektiv.


15. Juli – „Der Boden als Trainings-Tool und Komfortzone“

Karate und Boden sind nicht immer eine selbstverständliche Paarung. Dabei enthält der Boden so vieles, von dem Karateka profitieren können. Neben dem Aufwärmen geht die Reise weiter zu „Hiza wo nuku“ bzw. dem „falling step“, über Chinshin- und Fushinho zu der Frage nach den Karate-Prinzipien, die noch in Rückenlage Anwendung finden.

Wer eine BJJ-Einheit erwartet, wird enttäuscht werden, denn „einfach nur Grappeln“ wird keine Karate-Prinzipien zugänglich machen. Ich glaube nicht an „X als Ergänzung für Karate“. Nichtsdestotrotz wird es interessant werden, denn ich garantiere: Vieles wird für euren Körper neu sein.


5. August – „Strategien und Lösungen für Knieprobleme im Karate“

Ich weiß, es ist Sommer. Aber wir haben die Gelegenheit, dieses Seminar zu veranstalten. Und die Hitze des Sommers lädt uns ein, anders zu trainieren, wegzukommen vom Leistungsgedanken und dennoch Ergebnisse zu erzielen. Die Knie sind eine gefährdete Zone unseres Körpers – nicht nur im Karate, sondern auch durch unseren Lebenstil. Bei diesem Seminar sollen die Knie in die (Karate-) Bewegung integriert werden, ohne sie zu gefährden.

Wer bereits Knieprobleme beim Karate-Training hat, ist hier richtig. Wer (noch) keine Probleme hat, sollte erst recht teilnehmen.


2. September – „Der Einsatz des Schultergürtels mit der Kata ‚Chinte’“

Was für die Knie gilt, gilt für die Schultern ebenso: Sie sind nicht der Erzeuger sondern ein Transmitter der Kraft, die für Stabilität und der daraus resultierenden Bewegung sorgt. Die Kata „Chinte“ (die bei diesem Seminar erlernt werden kann) dient als Modell für die Integration der Schulter(n) in den Bewegungsfluss, der dem Karate zugrunde liegen sollte.


7. Oktober – „Alignment und Verlauf der Bewegungen aus ‚der Hüfte’“

Wie in der Ausschreibung zu lesen: „Seiza, Aiki und Karate“. Aiki? Ja, wir werden Aiki machen. Kein Hokus-Pokus, sondern die Erkenntnisse der vorangegangenen Seminare wiederholen, verdichten und auf das Karate anwenden: Wir waren bis dahin am Boden, kennen unsere Knie, können unsere Schultern entspannen usw.

Das ist die Grundlage für Aiki. Und für Karate? Ja! Wo ist der Unterschied?


4. November – „Naihanchi/ Tekki Shodan und ‚Kime‘“

Wir haben mit den Heiangata begonnen, wir werden mit den Tekki- bzw. Naihanchigata das Jahr beschließen. Welche Variante von Naihanchi oder Tekki Shodan spielt dabei keine Rolle, jeder kann bei „seiner“ Variante bleiben. Als Grundlagenkata sind sie für jede Stilrichtung wichtig. Das Konzept „Kime“ wird dabei im Vordergrund stehen und von der körperlich-technischen Seite betrachtet.


2. Dezember – „Naihanchi/ Tekki Nidan, Sandan und ‚Kime‘“

Die Fortsetzung des Seminars vom 4. November.


Die Seminarserie wird in 2018 weitergehen, allerdings mit kompakteren Terminen und mit anderen thematischen Schwerpunkten.