„Hakei – die Karate-Welle“ – Seminarbericht

Lutz Odewald (www.kempoka.de) hat einen Bericht zum Seminar in Kalletal im April 2016 auf seiner Webseite veröffentlicht:

Es war eine kleine Schar Auserwählter, die sich zum „Hakei Seminar“ mit Stephan Yamamoto im Kalletal trafen. Oder sollte man besser von „Schlaulis“ sprechen? Denn wer das Seminar mit dem wuchtigen Karateka aus Baden-Württemberg verpasst hat, der hat sich eine wirkliche Inspiration für jeden Kampfkünstler durch die Lappen gehen lassen.

Der Tag begann mit ungewohnten, ziemlich entspannten Aufwärmeinheiten. Sensei Stephan versteht sich als Kampfkünstler, nicht als Kampfsportler. Gerade diese sportliche Komponente sorgt seiner Meinung nach für eine völlig falsche Orientierung des Karate, weg von einer gesundheitsfördernden und -erhaltenden Kunst mit vielfachen Anwendungen, hin zu einer limitierten und nur auf den schnellen Erfolg fixierten und damit seiner Potentiale und Ideale beraubten Sportart. Wobei das, nach seiner Meinung, auch für die meisten anderen Stile gilt, ob Judo, Kendo oder Jiu Jitsu und Co.. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss nicht, dass Yamamoto der Körperlichkeit abgeschworen hätte. Ohne Fleiß kein Preis –  das gilt natürlich auch im Shushukan.

Der Bericht ist in voller Länge hier zu lesen.