„Die Schwarzgurtprüfung als Ritual?“

In diesem Artikel befasst sich Philipp Surkov mit der Schwarzgurtprüfung als Ritual.

Da Stephan Yamamoto daran nicht ganz unbeteiligt war, wird dieser Artikel hier veröffentlicht:

Nach vielen Stunden der Praxis UND Erklärung (ein Teil, der bei vielen Lehrgängen zu kurz kommt und oberflächlich ist, weil er echtes Fachwissen verlangt) war meine Prüfung dran. Ein Lehrer, ein Prüfling und ein Partner, an dem man zum Schluss ausgewählte Kata-Anwendungen (ich sage bewusst nicht Bunkai) demonstrieren sollte. Das Feedback war wirklich bestätigend, denn ich erfuhr von jemandem, dessen Beurteilung ich diesmal vertraute, dass ich den Shodan tragen darf. Der Lehrer bereitete mich aber auch auf die Zukunft vor, da ich von ihm Anreize für die Verbesserung meiner Bewegung und das weitere Training erhielt. Wenn die erste Prüfung mit dem Gefühl der Enttäuschung verbunden war, so hatte ich hier genau das gegenteilige Gefühl. Und ist Gefühl nicht einer der wichtigsten Bestandteile von Ritualen? Der Lehrer heißt übrigens Stephan Yamamoto, ich bin inzwischen seinem Dojo, dem Shushukan, beigetreten (ganz ungezwungen) und freue mich schon auf den nächsten Lehrgang bei ihm.

Der ganze Artikel findet sich hier.